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©Schweitzer Media GmbH
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Tonnenkontrollen 15.-26.9.25

von Katharina Grimm

Neue gesetzliche Vorgaben verlangen sauberen Bioabfall

Seit Mai 2025 gelten bundesweit verschärfte gesetzliche Anforderungen an die Reinheit von Bioabfällen. Die Bioabfallverordnung setzt strengere Grenzwerte für Fremdstoffe wie Plastik, Glas oder Metall fest – eine Entwicklung, die sowohl kommunale Entsorger als auch Privathaushalte direkt betrifft. Vor diesem Hintergrund starten wir mit weiteren kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieben ab dem 15. September bis einschließlich 26. September eine gemeinsame Kontrollaktion.

Auch im diesjährigen Aktionszeitraum werden Biotonnen bei offensichtlicher Fehlbefüllung stehen gelassen. Wer seine Tonne falsch befüllt, muss diese entweder nachsortieren oder mit einer kostenpflichtigen Entsorgung als Restmüll rechnen.

Ziel dieser zweiten bundesweiten Kontrollaktion der Mitglieder von wirfuerbio e.V. ist es, Bürgerinnen und Bürger für die saubere Trennung von Bioabfällen zu sensibilisieren und die Einhaltung der neuen Vorschriften zu unterstützen. Das Motto: „Dein Biomüll ist wichtig für’s Klima“.

Wir beteiligen uns an der Aktion, denn die Einhaltung der neuen Fremdstoffgrenzwerte ist nicht nur gesetzlich gefordert, sondern auch essenziell für die Herstellung von hochwertigem Kompost. „Die neuen Regelungen bringen die Bedeutung einer sauberen Biotonne auf den Punkt. Nur wenn wir Störstoffe vermeiden, können wir Bioabfälle effizient verwerten und hochwertige Komposterde für die Landwirtschaft gewinnen“, erklärt Ralph Rillox, unser Abteilungsleiter Kommunaler Abfall und Stoffstrom. Doch: „Plastik und sogenannte kompostierbare Plastiktüten gehören nicht in die Biotonne. Sie gefährden die Kompostqualität und damit unsere Umwelt“, warnt Ralph Rillox. Papiertüten sind hier die richtige Alternative.

Neu in diesem Jahr: Während den Kontrollen werden zwei zusätzliche technische Verfahren getestet. Ein System prüft den Tonneninhalt mittels eines elektrischen Feldes auf metallische Bestandteile. Ein anderes System in der Schütte des Fahrzeugs erfasst per Fototechnik und mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz mögliche Fremdstoffe.

Die Bioabfallverwertung ist ein zentrales Element der kommunalen Kreislaufwirtschaft: Daher geben wir mit der Tonnenkontrollaktion auch den Startschuss zu einer kreisweiten „Aktion Bioabfall“. In den nächsten Jahren werden wir verstärkt hinsichtlich der Biotonnennutzung beraten. Ziel ist es dabei auch, den Bioabfall, der sich noch im Restabfall befindet dem hochwertigen Bioabfallrecycling zuzuführen.

#wirfuerbio – Biomüll kann mehr: Unter diesem Leitsatz bündeln kommunale Betriebe seit Jahren ihre Aufklärung für saubere Biotonnen. Mit der zweiten bundesweiten Kontrollaktion wollen sie gemeinsam für die Sicherung der Qualität des wertvollen Bioabfalls sorgen – im Einklang mit der neuen Gesetzeslage.

Weitere Informationen zur Aktion:

www.wirfuerbio.de/kontrollen
https://www.wirfuerbio.de/zvo/

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Inhaltliche Ergänzungen:

Das Problem Plastik und „kompostierbare“ Plastiktüten im Detail

Plastik und kompostierbare Plastiktüten gehören nicht in die Biotonne. In Mikroplastik zerfallen, können Plastiktüten nicht mehr ausreichend aus dem fertigen Rohkompost gesiebt werden und landen so auf den Beeten und Äckern, werden ins Grundwasser gespült, gelangen ins Meer und damit unweigerlich in unsere Nahrungskette. Was viele nicht wissen: Innerhalb des Produktionsprozesses von Vergärungs- und Kompostierungsanlagen werden auch kompostierbare Beutel nicht sicher vollständig biologisch abgebaut.

Bioabfallsammlung im Haushalt: So geht’s richtig.

Bioabfälle sollten im besten Fall lose in einem dafür vorgesehenen Behälter gesammelt und direkt – ohne Plastiktüte bzw. kompostierbare Plastiktüte – in die Biotonne entleert werden. „Wer seinen Bioabfall dennoch in einer Plastiktüte sammeln möchte, kann den Inhalt in der Biotonne entleeren und die Plastiktüte im Anschluss in den Restmüll geben. In den meisten Fällen steht die Restmülltonne direkt neben der Biotonne“, appelliert Ralph Rillox, unser Abteilungsleiter Kommunaler Abfall und Stoffstrom. Komfortabler sei es, Zeitungspapier oder Papiertüten zu verwenden.

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